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Zukunftsprojekt Campus Bielefeld

Investitionen in die Zukunft

Wissenschaft und Forschung sind zentrale Themen der Stadtentwicklung und ein entscheidender Imagefaktor für den Wissenschaftsstandort Bielefeld.

Die konsequente Entwicklung des Campus Bielefeld bedeutet für die Stadt Bielefeld und die Region Ostwestfalen-Lippe eine riesige Chance. Die Investitionssummen sind hoch; bis 2025 wird mit mehr als 1 Milliarde Euro gerechnet. Mit dem Forschungsbau Interaktive Intelligente Systeme ist der erste Schritt zur Ansiedlung neuer Forschungsinstitute sowie Forschungs- und Entwicklungszentren auf dem Campus Nord gemacht.

Exzellente Bedingungen für Forschung, Lehre und Studium bieten beste Voraussetzungen, um im nationalen wie globalen Wettbewerb zu bestehen. Wissenschaft und Forschung schaffen die Arbeitsplätze der Zukunft. Sie ziehen innovative Unternehmen nach Bielefeld, die Investitionen leisten und eine hohe Anziehungskraft auf junge Talente haben.

Auf dem erweiterten Campus Bielefeld werden Synergien und Kooperationen befördert: Zwischen Universität Bielefeld und Fachhochschule Bielefeld, zwischen den Hochschulen und Forschungs- und Entwicklungsinstituten. Auch forschungsnahe Start-Up-Unternehmen finden in der Gründungsphase beste Voraussetzungen zur Ansiedlung im Umfeld des Campus Bielefeld.

Die attraktiven Rahmenbedingungen verbessern zudem die Chancen, namhafte Institute für Bielefeld zu gewinnen. Die Anziehungskraft auf renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler steigt. Im räumlichen Verbund von Hochschulen und Forschungseinrichtungen können neue Studienplätze geschaffen werden.

Forschungskooperation zwischen Universität und Fachhochschule
Universität Bielefeld und Fachhochschule Bielefeld arbeiten bereits seit Jahren zusammen. So promovieren Studierende in den Studiengängen Mathematik und Biologie im Rahmen eines kooperativ betreuten Verfahrens. Seit 2007 gibt es ein Kooperationsprojekt zur Biogasentwicklung gemeinsam mit den Stadtwerken Bielefeld und der Biogas Nord AG. Ein weiteres Beispiel ist eine an der Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld angebundene interdisziplinäre Forschergruppe zum Thema „Nanomagnete“. An dieser – durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten – Forschergruppe ist der Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik der Fachhochschule Bielefeld beteiligt.

Im Zuge der Entwicklung des Campus Bielefeld haben die Hochschulen einen neuen, strategischen Rahmen für ihre wissenschaftliche Zusammenarbeit in Bereichen der wissenschaftlich-technischen Forschung vereinbart. Dafür haben Professorin Dr. Beate Rennen-Allhoff, Präsidentin der Fachhochschule Bielefeld, und Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld, am 2. November 2010 eine Rahmenvereinbarung für Forschungspartnerschaften unterzeichnet.

Win-Win-Situation für beide Seiten
Ziel ist die gemeinsame Initiierung und Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Es sollen zum einen Synergien geschaffen und die jeweiligen Potenziale optimal zusammengeführt werden. Zudem sollen wissenschaftliche Veranstaltungen wie Seminare, Symposien oder Workshops entwickelt und durchgeführt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt der Vereinbarung ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch eine gemeinsame Betreuung von Doktorandinnen und Doktoranden im Rahmen eines kooperativ betreuten Promotionsverfahrens. Die Vereinbarung sieht dafür auch die gegenseitige Nutzung und Bereitstellung von wissenschaftlichen Geräten und Personal vor.

Die vertraglich geregelte Forschungskooperation ist zunächst auf fünf Jahre angelegt.

Der Rektor der Universität Bielefeld, Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer und Fachhochschul-Präsidentin Professorin Dr. Beate Rennen-Allhoff unterzeichneten am 2. November 2010 eine Rahmenvereinbarung für Forschungspartnerschaften.