
Heute umfasst die Universität Bielefeld 13 Fakultäten, die ein differenziertes Fächerspektrum in den Geistes-, Natur-, Sozial- und Technikwissenschaften abdecken. Mit etwa 17.500 Studierenden in 80 Studiengängen, rund 2.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter etwa 1.480 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, gehört sie zu den mittelgroßen Universitäten in Deutschland.
Ausgehend von der Überzeugung, dass komplexe wissenschaftliche und gesellschaftliche Problemlagen mit disziplinären Zugängen allein nicht mehr angemessen bearbeitet werden können, stand und steht die Entwicklung der Universität Bielefeld seit ihrer Gründung unter dem Leitbild der Interdisziplinarität. Interdisziplinarität wird in diesem Leitbild als Spektrum multiperspektivischer Zugänge unterschiedlicher Art und Intensität verstanden.

Prof. Dr.-Ing. Gerhard Sagerer
Rektor der Universität Bielefeld
Erfolge in der Exzellenzinitiative und im DFG-Förderranking
Die Forschungsstärke der Universität Bielefeld dokumentiert sich in den Erfolgen in der Exzellenzinitiative sowie in den Platzierungen, die sich aus dem DFG-Förderranking von 93 Universitäten ergeben.
Die besonders forschungsstarken Bereiche der Universität Bielefeld lassen sich den fünf Profilschwerpunkten „Theories and Methodologies in History and Sociology”, „Human Development, Conflict and Violence”, „Interactive Intelligent Systems”, „Molecular and Nano Sciences” sowie „Theoretical Sciences” zuordnen, in denen im Rahmen hochkarätiger Verbundforschungsprojekte sowie umfangreicher Einzelförderung Forschung und Nachwuchsförderung auf internationalem Spitzenniveau betrieben werden.
Unter dem Titel „Transcending Boundaries – the Bielefeld Approach“ bewirbt sich die Universität Bielefeld mit einem Zukunftsprojekt in der Neuauflage der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern zur Förderung von Wissenschaft und Forschung bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft und beim Wissenschaftsrat.
Mit dem Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) verfügt die Universität Bielefeld seit ihrer Gründung darüber hinaus über ein Institute for Advanced Study, das über Deutschland hinaus zu den renommiertesten und erfolgreichsten Instituten seiner Art gehört.
Wissens- und Technologietranfer
Für den erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer bietet die Universität Bielefeld beste Voraussetzungen: innovative Forschung und Wissenschaft auf höchstem nationalen und internationalem Niveau sowie hervorragend ausgebildete Hochschulabsolventen. Im Rahmen ihrer Profilschwerpunkte verfügt sie über hochkarätige Industriekooperationen.
Sichtbare und produktive Ausprägungen eines effektiven Transfers sind die Vermittlung von Forschungsergebnissen in Publikationen und auf Konferenzen, aber auch die Forschungsverbünde und -kooperationen aus der Universität heraus in die Gesellschaft, sowie Gutachten, Patente, die Lizenzierung und Verwertung von Forschungsergebnissen, Ausgründungen von hochschulnahen Unternehmen oder die Nutzung von Großgeräten durch Externe.