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Modernisierung des Universitätshauptgebäudes

Die Mammutaufgabe

Das in den 1970er Jahren fertiggestellte Universitätshauptgebäude muss in sechs großen Bauabschnitten komplett saniert und modernisiert werden.

Sobald in der zweiten Jahreshälfte 2013 der Ersatzneubau Universitätsstraße bezogen ist, kann mit den Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten am Universitätshauptgebäude begonnen werden. Die Arbeiten werden bis 2025 dauern. Geplant sind sechs große Bauabschnitte. Am Ende dieser langen Bauphase wird sich die Universität Bielefeld mit einer erstklassigen Infrastruktur für optimale Forschungs- und Studienbedingungen präsentieren.

Wir wollen auch künftig exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Bielefeld holen und junge Talente für ein Studium bei uns begeistern. Dazu brauchen wir eine Infrastruktur und Arbeitsbedingungen, die unser Campusmanagement noch effektiver machen.

Hans-Jürgen Simm
Kanzler der Universität Bielefeld

152.000 Quadratmeter: Herausforderung an das Facility Management
Das überaus komplexe Vorhaben stellt den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW und die Universitätsverwaltung vor große Herausforderungen. Der Gebäudekomplex verfügt über eine Nutzfläche von rund 152.000 Quadratmetern. Während der Arbeiten werden die jeweiligen Bauteile komplett geräumt. Parallel muss gewährleistet sein, dass der Universitätsbetrieb ungestört weiter laufen kann.

Im Facility Management der Universität laufen bereits die Flächenbedarfsrechnungen und erste Vorbereitungen für das Umzugsmanagement. So müssen zum Beispiel die Bedürfnisse der naturwissenschaftlichen Fakultäten mit ihren großen Laborflächen im Detail berücksichtigt werden. Hier finden unter anderem Langzeitversuche statt, die eine räumliche Umquartierung sehr kompliziert machen.

Für die Sanierung werden erhebliche finanzielle Mittel in dreistelliger Millionenhöhe benötigt. Das Land NRW hatte im September 2009 eine Finanzierungszusage für den Ersatzneubau und damit für den Einstieg in die komplette Modernisierung des Universitätshauptgebäudes gemacht. 

Ende der 1960er Jahre war das Universitätsgelände noch ein Getreidefeld am Rande der Stadt. Im Hintergrund zeigen die Kräne das Entstehen des Aufbau- und Verfügungszentrums an, in dem am 17. November 1969 der Lehrbetrieb mit drei Fakultäten und 270 Studierenden begann.