
Sobald in der zweiten Jahreshälfte 2013 der Ersatzneubau Universitätsstraße bezogen ist, kann mit den Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten am Universitätshauptgebäude begonnen werden. Die Arbeiten werden bis 2025 dauern. Geplant sind sechs große Bauabschnitte. Am Ende dieser langen Bauphase wird sich die Universität Bielefeld mit einer erstklassigen Infrastruktur für optimale Forschungs- und Studienbedingungen präsentieren.

Hans-Jürgen Simm
Kanzler der Universität Bielefeld
152.000 Quadratmeter: Herausforderung an das Facility Management
Das überaus komplexe Vorhaben stellt den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW und die Universitätsverwaltung vor große Herausforderungen. Der Gebäudekomplex verfügt über eine Nutzfläche von rund 152.000 Quadratmetern. Während der Arbeiten werden die jeweiligen Bauteile komplett geräumt. Parallel muss gewährleistet sein, dass der Universitätsbetrieb ungestört weiter laufen kann.
Im Facility Management der Universität laufen bereits die Flächenbedarfsrechnungen und erste Vorbereitungen für das Umzugsmanagement. So müssen zum Beispiel die Bedürfnisse der naturwissenschaftlichen Fakultäten mit ihren großen Laborflächen im Detail berücksichtigt werden. Hier finden unter anderem Langzeitversuche statt, die eine räumliche Umquartierung sehr kompliziert machen.
Für die Sanierung werden erhebliche finanzielle Mittel in dreistelliger Millionenhöhe benötigt. Das Land NRW hatte im September 2009 eine Finanzierungszusage für den Ersatzneubau und damit für den Einstieg in die komplette Modernisierung des Universitätshauptgebäudes gemacht.